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Startup-Trends 2023: Jede relevante Startup-Statistik

Startup-Trends 2023: Jede relevante Startup-Statistik

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Startups sind ein entscheidender Teil der globalen Wirtschaft und ihre Erfolge tragen erheblich zum Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Innovationswachstum bei. Doch ein erfolgreiches Startup aufzubauen, ist auch mit einigen Herausforderungen verbunden und nicht alle neu gegründeten Unternehmen schaffen es langfristig zu überleben.

In diesem Artikel erfahren Sie alles über die erfolgreichsten Startups und Länder, die aktuellen Startup-Trends und die Erfolgschancen neu gegründeter Firmen.

Allgemeine Startup-Fakten

Startups sind junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsideen.

Der Begriff Startup kommt ursprünglich aus dem Englischen. Das Verb “to start up” bedeutet so viel wie “etwas in Gang setzen” oder “etwas gründen”. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich bei Startups also um junge Unternehmen, die noch nicht auf dem Markt etabliert sind. Allerdings wird nicht jedes neue Unternehmen direkt als Startup bezeichnet. Denn das wichtigste Merkmal eines Startups ist eine innovative Geschäftsidee. Häufig starten diese jungen Unternehmen zunächst mit sehr wenig Eigenkapital. Neue Startups benötigen daher ebenfalls einen Plan, wie sie ihre Geschäftsidee finanzieren und umsetzen wollen.

(SevDesk)

Nach 3 bis 5 Jahren zählt ein Unternehmen nicht mehr als Startup.

Eine genau festgelegte Definition, wie lange ein Startup ein Startup ist, gibt es nicht. Sobald sich die Ziele des Startups aber denen eines traditionellen Unternehmens annähern, spricht man nicht mehr von einem Startup. Wann genau dieser Zeitpunkt gekommen ist, hängt von dem Projekt selbst ab. In den meisten Fällen ist dies nach 3 bis 5 Jahren der Fall.

Neben festen Anhaltspunkten wie etwa der Umsatz oder eine steigende Mitarbeiterzahl spielt aber auch das Startup-Mindset eine wichtige Rolle. Denn auch Unternehmen, die bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt etabliert sind, können noch einen Startup-Charakter aufweisen. Sie zählen dann zwar eigentlich nicht mehr zu den Startup-Firmen, agieren aber dennoch wie ein Startup. Dazu gehören beispielsweise eine flache Hierarchie mit starkem Zusammenhalt, schnelles Agieren am Markt und konstantes Lernen.

(Bluepartner, Deutsche Startups)

2022 gibt es in Deutschland 1.976 Startups.

Damit ging die Anzahl der Startups in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurück. Noch im Jahr 2021 waren es insgesamt 3.348 Startups. Das entsprach einer Steigerung von 11% im Vergleich zum Jahr 2020. Im März 2020 sorgte vor allem der erste Corona-Lockdown dafür, dass die Zahl der Startups zurückging. Denn vor allem für junge Unternehmen, die sich auf dem Markt erst noch etablieren müssen, bringt eine solch schwierige Marktlage eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. Nachdem sich die Lage zwischenzeitlich entspannte und die Anzahl der Startups wieder zulegte, verlangsamte sich der Zuwachs im laufenden Jahr. Allerdings bleiben noch einige Monate im laufenden Jahr übrig, sodass die Zahl der Startups für das Jahr 2022 noch etwas steigen dürfte.

(DSM, Tagesschau)

19,8% aller deutschen Startups kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Die Startups Deutschland Statistik zeigt, dass die Neugründungen deutschlandweit sehr ungleichmäßig verteilt sind. Ein Grund dafür sind Standorte, die von Universitäten geprägt sind, wie etwa Karlsruhe, Darmstadt und Aachen. Daher entstehen die meisten Startups (19,8%) in Nordrhein-Westfalen. Dicht dahinter folgt Berlin mit 19,1%. Mit einem größeren Abstand liegt Bayern auf Rang 3 (13,6%). Im Städtevergleich schafft es München nach Berlin aber auf Platz 2 der Städte mit den meisten Startups in Deutschland. Ebenfalls vorn mit dabei ist Baden–Württemberg. Hier entstehen rund 11,1% der Startups. Auch Hamburg (7%), Niedersachsen (7,5%) und Hessen (6,7%) tragen zur Diversität der Startup-Welt bei.

Alle anderen Bundesländer hingegen erreichen nur einen Anteil zwischen 1,1% und 3,1%. Lediglich zwei Bundesländer tragen weniger als 1% zur Anzahl der Startups bei. Darunter das Saarland mit 0,9% und Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern mit 0,7%.

(DMS)

In den USA gibt es 2022 mehr als 70.000 Startups und in Israel 6.500.

Obwohl die USA nur rund viermal so viele Einwohner hat wie Deutschland, liegt die Anzahl der Startups im Verhältnis deutlich über der in Deutschland. Denn in nur einem Jahr wurden in den USA mehr als 70.000 neue Unternehmen gegründet. Bei einer ähnlich hohen Quote wie in den USA müsste die Anzahl der Startups in Deutschland bei mehr als 17.000 jährlich liegen. Allerdings bietet die USA mit dem Silicon Valley einen gezielten Anreiz für viele Gründer mit innovativen Ideen. Denn dort haben einige der größten und erfolgreichsten Unternehmen, wie etwa Apple, Facebook oder Tesla ihren Sitz.

Israel hat jedoch die mit Abstand erfolgreichste Startups Statistik weltweit: Mit 6.500 Startups im Jahr 2022 müssten die USA mit knapp 35-mal mehr Einwohnern über 200.000 Startups haben und Deutschland mehr als 50.000, um gleichauf zu sein. Auch beim Wagniskapital pro Kopf (Risikokapital bzw. Venture Capital) führt Israel mit großem Abstand (Stand: 3. Quartal 2019 waren es 414 US-Dollar pro Kopf). In den USA sind es immerhin 282,1 US-Dollar pro Kopf, während es in Deutschland nur 58 US-Dollar sind.

Startup USA: Die hohe Anzahl der neuen Unternehmen macht sich in den USA auch beim Beschäftigungswachstum bemerkbar. In diesem Bereich machten Startups 2019 bereits einen größeren Teil aus als alteingesessene Unternehmen. Insgesamt stellten die Startups 2019 fast 1,7 Millionen Arbeitsplätze zur Verfügung.

Streichen Sie einfach in der letzten Infografik unten mit der Maus über "18 bis 24 Jahre", "25 bis 34 Jahre", "35 bis 44 Jahre" oder "45 Jahre und älter", um ausschließlich die prozentuale Entwicklung der jeweiligen Altersgruppe übersichtlich zu sehen.

(Wikipedia, Statista, AHK)

Startup Pleiten Statistik: 70 bis 95% aller Startups scheitern.

Die Liste der gescheiterten Startups ist um einiges länger als die Liste der erfolgreichen Startups. Denn um ein Unternehmen zum Erfolg zu führen, gehört mehr als nur eine gute Idee dazu. So scheitern zwischen 70 und 95% aller Startups, bevor sie sich erfolgreich mit ihrer Idee am Markt etablieren können. In vielen Fällen geben die Gründer danach aber nicht auf, sondern versuchen es noch einmal. Entweder mit der gleichen oder mit einer anderen Idee. 48% aller deutschen Gründer sind zuvor bereits mit einem Startup gescheitert. Weitere 13% haben sogar schon zwei Gründungen hinter sich. Ganze 8% der Gründer sind sogar so hartnäckig, dass sie auch nach drei oder mehr gescheiterten Startups nicht aufgeben, sondern sich erneut an eine Neugründung wagen.

(Starting Up)

Mehr als 60% der Startups scheitern wegen Problemen innerhalb des Teams.

Bei der hohen Anzahl von Startups, die scheitern, stellt sich durchaus die Frage, was dazu führt, dass ein Projekt scheitert. Verschiedene Umfragen zeigen, dass häufig interne Probleme im Team der Grund dafür sind, dass ein Unternehmen nicht erfolgreich wird. Viele Startup Firmen haben zudem mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Entweder fehlt das Kapital, oder für das Produkt besteht zu wenig Nachfrage, sodass das Unternehmen keinen Gewinn erzielen kann. Hinzu kommt in einigen Fällen ein schlechtes Marketing oder schlichtweg ein schlechtes Timing für die Gründung. Ob eine Idee tatsächlich auf dem Markt erfolgreich werden kann und Bedarf für das Produkt besteht, sollte daher vorab in einer Marktanalyse in Erfahrung gebracht werden.

Eine weitere Studie mit 101 gescheiterten Startups hat jedoch festgestellt, dass folgende Gründe dafür verantwortlich sind:

  • 42% - das Produkt wird nicht nachgefragt

  • 29% - Budget wurde vorzeitig aufgebraucht, ohne ausreichenden Umsatz zu erzielen

  • 23% - das Team passt psychologisch nicht zusammen

Nur in der Minderheit der Fälle war der Grund für das Scheitern ein stärkerer Wettbewerber. Um das Hauptproblem der mangelnden Nachfrage des Produkts zu lösen, wurde das Lean-Startup-Konzept entwickelt. Ein Lean Startup verkürzt den Produktentwicklungszyklus und stellt schneller fest, ob das Produkt sich verkaufen lässt.

(Gründerpilot, Starting up, Wikipedia)

Startup Finanz-Fakten

28,1% der Startups in Deutschland erzielen einen Umsatz zwischen 500.000 bis 2 Millionen Euro.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte etwas mehr als ein Viertel der Startups einen Umsatz in diesem Bereich. Jeweils 22,9% der neu gegründeten Unternehmen lagen in einem Bereich zwischen 150.000 bis 500.000 Euro und 1 bis 150.000 Euro. Weitere 16,7% erzielten einen höheren Umsatz als der Schnitt und liegen zwischen 2 Millionen und 10 Millionen Euro. 3,5% der Startups waren so erfolgreich, dass der Umsatz im Jahr 2020 zwischen 10 Millionen und 25 Millionen Euro betrug. Lediglich ein Bruchteil aller Startups (1,4%) erzielt einen Umsatz, der die 25 Millionen Euro Grenze überschritt. Während 95% der Startups einen Umsatz erzielten, gab es jedoch auch 4,6%, die keinen Umsatz erzielen konnten.

(Statista)

Die Informations- und Kommunikationstechnologie dominiert: 29,7% aller Startups kommen aus diesem Bereich.

Bei der Branchenverteilung liegt auch weiterhin der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie klar vorn. Dort arbeiten übrigens besonders viele Freiberufler als digitale Nomaden und Expats, die im Ausland leben. Für diese Menschen und Startups wird es immer wichtiger zu vergleichen, wie man weltweit günstig Geld überweisen kann. Mit einem deutlichen Abstand im Ranking der Startup-Branchen folgt die Medizin und das Gesundheitswesen mit 10,6%. Weitere 10,2% der Startups kommen aus dem Bereich Ernährung und Nahrungsmittel. Erst dahinter folgt die Automobil- und Mobilitätsindustrie mit 5,7% der Startups. Die wenigsten Startups kommen aus den Bereichen Tourismus (1,7%), Textil (2,1%) und der Agrar- und Landwirtschaft (2,2%). Auch wenn einige Branchen weitaus mehr Startup-Potenzial bieten, zeigt die Startups-Statistik, dass innovative Ideen in nahezu allen Bereichen der deutschen Wirtschaft vertreten sind.

(DSM)

Mit einem Wert von 68 Milliarden US-Dollar ist Uber das erfolgreichste Startup der Welt.

Obwohl langfristig etwa 9 von 10 Startups scheitern, gibt es auch einige, die sich zu erfolgreichen Unternehmen entwickeln. Am erfolgreichsten ist dabei das 2009 als Startup gegründete Unternehmen Uber. Dahinter landet die “Fahrgemeinschafts”-App Didi Chuxing mit einem Marktwert von 56 Milliarden US-Dollar. Zu den erfolgreichsten Startups in Deutschland gehört die Neobank N26. Das 2013 in Berlin gegründete Startup wird mittlerweile auf über 3 Milliarden Euro geschätzt. Als mobile Direktbank setzen die beiden Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal auf kostenlose Girokonten und digitale Kundenberatungen via Live-Chat. Das rasante Wachstum gibt ihrem innovativen Geschäftsmodell recht und verhilft N26 so zu seinem Erfolg.

(Gründer.de, Handelsblatt)

Experten empfehlen mindestens 20% der benötigten Summe als Eigenkapital.

Wer ein Startup gründen möchte, benötigt nicht nur eine gute Idee, sondern auch Geld. Denn vor allem zu Beginn kostet ein eigenes Unternehmen oft mehr, als es am Ende des Monats abwirft.

Startup gründen - Kosten:

  • laufende Kosten des Unternehmens

  • effektive Kosten der Unternehmensgründung

  • private Ausgaben

Wie hoch der Eigenkapital-Anteil sein sollte, hängt individuell vom jeweiligen Projekt ab. Pauschal raten Experten jedoch zu einem Anteil von rund 20% der insgesamt benötigten Summe.

Ein hoher Eigenkapital-Anteil bringt einige Vorteile mit sich. Das Unternehmen bleibt beispielsweise länger zahlungsfähig und das Risiko für Liquiditätsprobleme sinkt. Außerdem sind die Gründer unabhängiger, da sie weniger auf Fremdkapital von Dritten angewiesen sind.

(Lexrocket)

Startups durchlaufen im besten Fall 3 Finanzierungsphasen.

Wenn ein Startup mit Venture Capital wachsen und seine technologischen Trends erfolgreich umsetzen will, durchläuft es meist 3 Phasen: die Seed Stage, die Early Stage und die Late Stage. Die Seed Stage stellt die erste Phase der Finanzierung dar. In den USA sind solche Seed-Finanzierungsrunden durchaus zwischen 1 und 5 Millionen US-Dollar groß. Dabei werden bis zu 15%, in manchen Fällen auch bis zu 25% des Startups an die Investoren verkauft.

In der Early Stage, auch als Series A und B bezeichnet, wird von den Startups bereits ein Umsatz im unteren bis mittleren einstelligen Millionenbereich erwartet. Venture-Capital-Gesellschaften investieren in dieser Runde meist einen zweistelligen Millionenbetrag. In der letzten Phase, der Late Stage, gibt es eine Vielzahl an Finanzierungsmöglichkeiten. Eine davon sind Secondary-Market-Plattformen. Auf diesen Plattformen können Anteile von Privatunternehmen bereits vor dem Börsengang erworben werden.

(Handelszeitung)

2022 wurden in Deutschland nur noch 6,033 Milliarden Euro in Startups investiert.

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Investitionsvolumen in Startups deutlich gesunken. Geht man jedoch von ähnlichen Zahlen wie im ersten Halbjahr aus, könnte das Volumen bis Ende des Jahres auf rund 12 Milliarden Euro ansteigen. Das Jahr 2021 stellte für Investitionen in Startups allerdings auch ein Rekordjahr dar. Insgesamt wurden 17,360 Milliarden Euro investiert. Das ist mehr als das Dreifache als im Vorjahr. Zuvor lag das Investitionsvolumen im Jahr 2020 bei 5,272 Milliarden Euro. Wie die Startup-Statistik zeigt, war 2016 das bisher schwächste Jahr. Lediglich 2,276 Milliarden Euro flossen damals als Investitionsvolumen in Startups.

(Statista)

Ein Startup sollte die ersten 6 Monate ohne Gewinne auskommen können.

Kaum einem Startup gelingt es ab dem ersten Tag Geld zu verdienen. Denn von der Idee bis zu einem soliden Marktauftritt dauert es meist einige Zeit. Startups sollten daher von Anfang an einen gut durchdachten Businessplan haben. Dazu zählt auch die Kostendeckung. Wer ein Startup gründet, sollte genügend Kapital vorweisen können, damit das Unternehmen die ersten 6 Monate auch ohne Umsatz überleben kann. Es müssen also über diesen Zeitraum die laufenden Grundkosten für Miete und Personal durch eigenes Kapital gedeckt werden können.

Ob ein Startup Umsatz im ersten Jahr erzielt, hängt vom jeweiligen Unternehmen selbst ab. Ebenso wie die Höhe des Umsatzes im ersten Jahr. In jedem Fall kann sich ein Startup viel besser darauf konzentrieren, Geld zu verdienen, wenn die Kosten in der Anfangsphase bereits gedeckt sind.

(Unternehmer.de)

Statistiken zu den Personen hinter den Startups

Nur 12% der Startups werden von Frauen gegründet.

Während die Zahl der weiblichen Gründer von Unternehmen zunimmt und im Jahr 2020 bereits bei 38% lag, sind Frauen bei der Gründung von Startups auch weiterhin unterrepräsentiert. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich auch in den einzelnen Startup-Branchen. Vor allem in männerdominierten Bereichen wie etwa die Sicherheitsbranche schaffen es Frauen kaum sich durchzusetzen. Lediglich 1,7% der Startups in diesem Bereich wurden von Frauen gegründet. In der Textilindustrie hingegen liegt der Frauenanteil deutlich über dem Durchschnitt. Hier gründeten Frauen 26,7% der Startups.

Gründerinnen haben allerdings die Nase vorn, wenn es um die Anzahl der Beschäftigten geht. Im Schnitt erreichen Startups, die von Frauen geführt werden, eine Mitarbeiteranzahl von 23 Personen. Männlich geführte Startups hingegen kommen nur auf durchschnittlich 17 Mitarbeiter. Bei der Besetzung ihres Teams setzen aber auch die Gründerinnen vermehrt auf ein männliches Gründerteam (50,5%). Nur 16% setzen auf ein weibliches Team. Die verbleibenden 33,5% sind Einzelgründerinnen.

(Startbase)

Die Mehrheit der Gründer ist zwischen 25 und 34 Jahre alt.

Erfolgreiche deutsche Startups werden in den meisten Fällen von Menschen im Alter zwischen 25 und 34 gegründet. 2019 fielen 47,5% aller Gründer in diese Altersgruppe. Die zweitgrößte Altersgruppe stellen die 35- bis 44-Jährigen. Etwas mehr als ein Viertel, 27,9%, um genau zu sein, befinden sich in dieser Altersgruppe. Zu den über 45-Jährigen gehören nur noch 16,2%. Die wenigsten Startups gründen junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren. Seit 2013 haben sich diese Zahlen nur wenig verändert. Der Anteil der 25- bis 44-Jährigen ist leicht gesunken. Dafür stieg der Anteil der 18- bis 24-Jährigen sowie der Anteil der über 45-Jährigen leicht an.

(Statista)

Im Schnitt arbeiten in einem Startup 18 Mitarbeiter.

Seit 2017 ist die Anzahl der Mitarbeiter in den Top Startups in Berlin, aber auch deutschlandweit deutlich gestiegen. In nur 5 Jahren stieg die durchschnittliche Arbeitsplatzanzahl pro Startup von 11 auf 18 an. 92% der Startups planen zudem, in den kommenden 12 Monaten weitere Mitarbeiter einzustellen. Im Schnitt planen die Startups mit 9 neuen Mitarbeitern. Problematisch ist dabei jedoch der Fachkräftemangel. Bereits jetzt geben 35% der Startups an, dass sich die Personalsuche als echte Herausforderung gestaltet. Vor zwei Jahren waren es nur rund 17%, die mit Problemen bei der Suche nach geeignetem Personal zu kämpfen hatten.

(PWC)

Idealerweise besteht ein Gründerteam aus 2 bis 4 Personen.

Nur wenige Menschen gründen ein Startup alleine. Oft schließen sich mehrere Personen zusammen, um eine Idee auszuarbeiten und erfolgreich auf den Markt zu bringen. Die ideale Anzahl liegt dabei zwischen 2 und 4 Gründern. Der Vorteil bei mehreren Gründern besteht darin, dass jeder seine eigenen Kompetenzen mitbringt und so bereits von Beginn an ein breiter Bereich abgedeckt wird. Hinzu kommt, dass Investoren Einzelgründern öfter kritisch gegenüberstehen. Denn eine geteilte Verantwortung führt in den meisten Fällen zu einem geringeren Risiko, falls eine Person für einen längeren Zeitraum ausfallen sollte. Zu viele Gründer sind hingegen auch nicht optimal, da jede zusätzliche Person die Entscheidungsfindung komplizierter macht. Bei 7 unterschiedlichen Meinungen zu einem Thema würden dementsprechend lange Diskussionen entstehen.

(Startup Finanzierung)

Häufig gestellte Fragen zu den Startup-Trends 2023

Was ist ein Startup?
Wie viele Startups scheitern?
Wie viele Startups gibt es in Deutschland?
Ab wann macht ein Startup Gewinn?
Wie lange ist man ein Startup?

Fazit: Erfolgreiche deutsche Startups bleiben weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor

Obwohl eine Vielzahl der Startups bereits nach kurzer Zeit scheitert, bleiben die jungen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der gesamten Wirtschaft. Denn sie liefern nicht nur neue und innovative Ideen, sondern bieten auch vielen Menschen einen Arbeitsplatz. Bei einer durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 18 Personen, kamen also allein in diesem Jahr bereits um die 35.000 Arbeitsplätze zustande. Deutschland hinkt jedoch den Ländern wie den USA oder Israel auf den Spitzenpositionen derzeit weit hinterher.

Die Erfolgsgeschichten von Startups wie Uber oder N26 können jedenfalls eine Inspiration für Unternehmen weltweit sein und Menschen mit großartigen Ideen ermutigen, diese selbst in die Tat umzusetzen.

Quellen: